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071323822756 aus Neckarsulm

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Bewertung für 071323822756

8
Name / Firma: Veinsys GmbH, Sicherheitstechnik (1) unbekannt (2) mehr...
Anfruftypen: Aggressive Werbung (3)
Bewertungen: 16 (entfernt: 2)
Suchanfragen: 984
Einschätzung: sehr unseriös (tellows Score 8)
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Details zur Telefonnummer

Stadt: Neckarsulm - Deutschland
Telefonnummer: 07132-3822756
International: +4971323822756
Adresse: Details
Weitere Informationen:
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Abgegebene Bewertungen zu 071323822756

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Reihenfolge:
  1. Die Telefonnummer 071323822756 wurde als Aggressive Werbung gemeldet

    Unmöglich! Herr oder Frau König ruft an, will den Chef sprechen gibt aber keine Info zu dem Grund des Anrufes bzw. der Firma, für die angerufen wird. Nach mehrmaligen darauf hinweisen, dass das Gespräch so nicht durchgestellt werden darf, legt der oder die Anrufer einfach auf. Unverschämtes Pack!

    Lina antwortete 2019-05-17 08:40:17
    Firmenangaben laut Impressum:

    VeinSys GmbH

    Heiner-Fleischmann-Straße 6
    74172 Neckarsulm

    Telefon: +49 7132 38227-0
    Telefax: +49 7132 38227-77

    [email protected]

    Vertreten durch:
    Tomas Oliver Toll

    Registereintrag:
    Eintragung im Handelsregister
    Registergericht: Stuttgart
    Registernummer: HRB 729458

    Umsatzsteuer-ID:
    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE264584316
  2. Spamcop meldete Veinsys GmbH, Sicherheitstechnik mit der Nummer 071323822756 als Aggressive Werbung

    Unerlaubter Cold-Call/aggressive Telefonwerbung der Firma Veinsys GmbH in Neckarsulm.

    Unhöflich antwortete 2019-01-22 19:24:40
    Wer Sicherheitstechnik einer Firma anvertraut, die mit Kaltaquise ins Haus donnert, der braucht hier keine Hilfe.
    Hansi antwortete 2019-01-25 08:42:00
    Im b2b bereich ist Kaltakquise völlig legal. Bitte erst informieren dann schreiben.
    Lina antwortete 2019-05-17 08:34:58
    @Hansi: Zum Glück liegst du völlig falsch mit der Behauptung, dass Kaltakquise im B2B Bereich völlig legal ist.
    Grundsätzlich sind Kaltakquisen auch im B2B-Bereich immer auch illegal. Wer im B2B-Bereich eine Firma zwecks Kaltakquise anruft, muss immer eine mutmaßliche Einwilligung begründen können. Es mag also zulässig sein, wenn ich mit Kfz-Ersatzteilen handele und eine Kfz-Werkstatt anrufe, um diese dort kostengünstig anzubieten.
    Wer aber z.B. ein Branchenbuch nimmt, um dort eingetragene Firmen nach und nach zur Produktbewerbung anzurufen, handelt immer illegal.
    Wichtig: Falls sich eine angerufene Firma über den Anruf beschwert, muss ich als Anrufender die mutmaßliche Einwilligung belegen können; kann ich das nicht, war der Anruf illegal.
    Hansi antwortete 2019-08-06 15:38:24
    @Lina: Zum Glücken liegen Sie da völlig falsch. Der gesetzgeber sagt wenn der anrufende davon ausgehen kann das für das beworbene Produkt oder Dienstleistung ein Potentielles Interesse besteht. Benötigt der anrufende keine Erlaubnis oder Aufforderung um eine Kontaktaufnahme per Telefon zu starten.
    Lina antwortete 2019-08-06 21:10:52
    @Hansi: Da manchmal selbst Rechtsanwälte in Unkenntnis oftmals immer noch verbreiten, dass B2B-Cold Call Anrufe zulässig seinen, hier einmal rechtliche Ausführungen mit den entsprechenden Urteilen pp. Ich hoffe, dass dieses bei der Bewertung hilft.


    Ist die telefonische Kaltakquise im B2B nach DSGVO verboten?
    Im B2B-Bereich ist eine weit verbreitete und gängige Methode, neue Kunden telefonisch per Kaltakquise zu gewinnen. Doch was gibt es hierbei zu beachten und wo liegen die rechtlichen und argumentativen Grenzen?
    Gesetzliche Grundlagen für Kaltakquise im B2B-Bereich:
    Relevant sind in erster Linie die Vorschriften des unlauteren Wettbewerbsgesetz (UWG). Da bei einer Akquise aber auch personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, spielen auch Normen aus dem Datenschutz eine Rolle. Erst wenn die geforderten Voraussetzungen aus beiden Rechtsgebieten erfüllt sind, ist eine telefonische Kaltakquise erlaubt.
    Paragraph 7 UWG erklärt geschäftlichen Handlungen, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt wird, für unzulässig. Marktteilnehmer sind nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 UWG Mitbewerber, Verbraucher und alle Personen, die als Anbieter oder Nachfrager von Waren oder Dienstleistungen tätig sind. Letztere sind im B2B-Bereich die entscheidenden Gruppen, zu denen insb. Unternehmer zählen.
    Laut § 7 Abs. 2 Nr. 2 ist eine unzumutbare Belästigung stets anzunehmen
    bei Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber […] einem sonstigen Marktteilnehmer ohne dessen zumindest mutmaßliche Einwilligung.
    Auch mutmaßliche Einwilligung erlaubt Kaltakquise
    Bei einer Kaltakquise liegt in der Regel keine ausdrückliche Einwilligung vor. Wenn doch, ist dieser Punkt unproblematisch. Interessant ist hingegen, ab wann von einer mutmaßlichen Einwilligung ausgegangen werden darf. Das Risiko einer Fehleinschätzung trägt grunds. der Anrufer.
    Der BGH hat hierzu entschieden (GRUR 2010, 939, Rn. 21):
    Bei der Beurteilung der Frage, ob der Anrufer von einer mutmaßlichen Einwilligung des anzurufenden Gewerbetreibenden ausgehen konnte, ist auf die Umstände vor dem Anruf sowie auf die Art und den Inhalt der Werbung abzustellen. Maßgeblich ist, ob der Werbende bei verständiger Würdigung der Umstände annehmen durfte, der Anzurufende erwarte einen solchen Anruf oder werde ihm jedenfalls positiv gegenüberstehen.
    Zudem fordert er in BGH Urteil vom 25.01.2001 – I ZR 53/99, Rn. 17, dass „aufgrund konkreter tatsächlicher Anhaltspunkte ein sachliches Interesse des Anzurufenden vermutet werden“ kann.
    Wann dieses sachliche Interesse vorliegt, ist wie so oft, vom Einzelfall abhängig. Zum Beispiel kann es vorliegen, wenn der Unternehmer die Ware oder Dienstleistung für eine Produktion laufend benötigt. Nicht hingegen, wenn die Telefonnummer erkennbar nicht öffentlich bekannt gemacht wurde. Auch kann in die Abwägung mit einfließen, ob diese Art der Akquise branchenüblich ist. Der BGH lässt diesen Rechtsgedanken in der o.g. Entscheidung unter Rn. 39 zu, indem er schreibt:
    Denn bei der Beurteilung, ob die angegriffene Werbemaßnahme der Beklagten als sittenwidrig im Sinne von § 1 UWG anzusehen ist, kommt es entscheidend auf die Auffassung der angesprochenen Verkehrskreise an, die ihrerseits in erster Linie davon beeinflusst wird, ob entsprechende Werbemethoden in der in Frage stehenden Branche üblich sind; die Verkehrsauffassung bildet und orientiert sich regelmäßig an dem, was ihr in der Branche begegnet.
    Zu beachten ist aber, dass sich das Urteil auf die alte Rechtslage bezieht, nach der in § 1 UWG ein Verstoß gegen die „guten Sitten“ untersagt war. Dieser Begriff wurde durch den der „Unlauterkeit“ersetzt und findet sich nun u.a. in § 3 Abs. 1 UWG. Inhaltlich gibt es zwischen beiden Begriffen Überschneidungen, sodass sich der Rechtsgedanke der Branchenüblichkeit durchaus übertragen ließe.
    DSGVO liefert Rechtsgrundlage für die Informationserhebung
    Sofern ein Anruf nach vorgenommener UWG-Prüfung als zulässig angesehen wird, stellt sich noch die Frage nach der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit. Schließlich werden zur Vorbereitung des Gesprächs, während des Gesprächs und danach verschiedene personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet. Es bedarf insoweit einer Rechtsgrundlage. Art. 6 Abs. 1 S. lit. f) DSGVO, das berechtigte Interesse, erscheint die praxisnahste zu sein. Wenn sich ein Unternehmen hierauf stützen möchte, muss es stets eine Abwägung vornehmen. Die eigenen Interessen müssen gewichtiger als die der Betroffenen sein. Für das anrufende Unternehmen spricht z.B. Erwägungsgrund 47:
    Die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung kann als eine einem berechtigten Interesse dienende Verarbeitung betrachtet werden.
    Der europäische Gesetzgeber hat dieses Bedürfnis vom Grundsatz her (an)erkannt, sodass Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit f) DSGVO eine taugliche Rechtsgrundlage darstellt. Diese muss sodann argumentativ mit Leben gefüllt werden. Hierbei sollte man die Abwägung, die im Rahmen der Zulässigkeit nach UWG getroffen wurde, nicht unberücksichtigt lassen. Wenn die Zulässigkeit bejaht wurde, spricht dies zunächst einmal für ein berechtigtes Interesse. Weitere Argumente wären aber wohl erforderlich.
    Zeitpunkt für Informationspflichten
    Nach insb. Art. 13 DSGVO müssen die Betroffenen „zum Zeitpunkt der Erhebung“ über die erhobenen personenbezogenen Daten informiert werden. Zufriedenstellende Lösungen, wie das praktisch aussehen soll, gibt es bisher nicht. Denn theoretisch müsste der Anrufer bei dem Gespräch über alle Punkte der Art. 12 u. 13 DSGVO aufklären. Manche Lösungen gehen daher in die Richtung, dass die Informationen im „zeitlichen Zusammenhang“ übermittelt werden. Rechtssicher ist das aufgrund des eindeutigen Wortlautes nicht, aber zumindest praktikabel und ein großer Schritt in die richtige Richtung.
    Problem Medienbruch
    Ein Anschlussproblem stellt die Art und Weise der Zurverfügungstellung dar, Stichwort Medienbruch. Ob z.B. der mündliche Hinweis ausreicht, die Informationen befänden sich auf der eigenen Webseite, ist fraglich. Besser wäre es zumindest, die Informationen im Anschluss zuzusenden. Voraussetzung hierfür ist aber natürlich, dass der Betroffene diesem zustimmt und seine E-Mail-Adresse preisgibt. Bei Desinteresse für die beworbene Ware oder Dienstleistung ein eher unrealistisches Szenario. Weitergehende Informationen zu dieser Problematik und möglichen Lösungen finden sich in unserem Artikel zum Medienbruch.
    Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de


    Diese rechtlichen Regelungen müssen Sie beim Telefonmarketing beachten.
    Was bedeutet Direktmarketing?
    Zum Direktmarketing gehören alle Werbemaßnahmen, mit denen einzelne Kunden oder Produktinteressenten unmittelbar angesprochen und zu einer Antwort aufgefordert werden. Teilbereiche des Direktmarketings sind die Direktwerbung, das Dialog-Marketing und das Database-Marketing.
    Direktwerbung erfolgt durch personifizierte Ansprache. Dialog-Marketing ermöglicht darüber hinaus eine Kontaktaufnahme des angesprochenen Adressaten mit dem werbetreibenden Unternehmen. Database-Marketing greift auf unternehmensinterne Kundendateien oder auf externe Datenbestände (z.B. von Adressverlagen) zurück.
    Direktmarketing lässt sich auch in Werbemaßnahmen mit Sprechkontakt, über Telemedien, durch personalisierte Werbeschreiben oder durch Überbringung von Werbebotschaften in personenunabhängiger Form untergliedern. Bei der Nutzung von Kunden- und Interessentendaten für das Direktmarketing muss das werbetreibende Unternehmen bestimmte Rechtsvorschriften einhalten.
    Welche rechtlichen Regelungen sind im Direktmarketing zu beachten?
    Wie für alle sonstigen Marketingmaßnahmen gilt auch für das Direktmarketing das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Die individuelle Ansprache durch Direktmarketing berührt die Individualsphäre der potenziellen Kunden und muss den Voraussetzungen des § 7 UWG genügen. Nach dieser Vorschrift stellt Werbung insbesondere dann eine unzumutbare Belästigung dar, wenn sie unerwünscht ist. Bei fahrlässigen oder vorsätzlichen Verstößen gegen bestimmte Vorschriften des § 7 UWG können Bußgelder bis zu 300.000 Euro verhängt werden (§ 20 UWG).
    Nach § 4 Absatz 1 des Bundesdatenschutzgesetzes dürfen personenbezogene Daten nur dann erhoben und genutzt werden, wenn dies durch ein Gesetz ausdrücklich erlaubt ist oder der Betroffene seine Einwilligung erteilt hat.
    Wer gegen datenschutzrechtliche Vorschriften verstößt, der kann ggf. mit einer Geldbuße von bis zu 300.000 Euro belegt werden (§ 43 Absatz 3 BDSG). Bei einem größeren wirtschaftlichen Vorteil, der aus einer Ordnungswidrigkeit nach UWG erzielt wird, sind auch höhere Geldbußen möglich. Bei Bereicherungs- oder Schädigungsabsicht drohen sogar Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder Geldstrafen (§ 44 Absatz 1 BDSG).
    Geltendes Recht im Telefonmarketing
    Die Zulässigkeit von Telefonmarketing ist gemäß § 7 Absatz 2 Nummer 2 UWG differenziert danach zu beurteilen, ob private Verbraucher oder Unternehmen angesprochen werden: Die Ansprache eines Verbrauchers erfordert dessen „vorherige ausdrückliche Einwilligung“. Eine während eines zu Werbezwecken geführten Telefonats erteilte Einwilligung des Angerufenen genügt nicht.
    Das Ankreuzen einer vorformulierten Einwilligungserklärung, wie sie z.B. bei Gewinnspielen oft vorgenommen wird, stellt dann eine rechtlich wirksame Einwilligung dar, wenn eindeutig erkennbar ist, auf welche Produktangebote und welches Unternehmen sie sich bezieht. Bei klarer Erkennbarkeit kann auch eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Einwilligungserklärung wirksam sein.
    Bei einer Ansprache im B2B-Direktmarketing ist zwar ebenfalls eine vorherige Zustimmung des Adressaten erforderlich, doch genügt hier eine „mutmaßliche Einwilligung“. Eine mutmaßliche Einwilligung liegt vor, wenn ein sachliches Interesse des Angerufenen aufgrund tatsächlicher Umstände angenommen werden darf. Maßgeblich ist, ob der Werbetreibende vermuten durfte, dass der Angerufene einen Werbeanruf erwartet oder ihm zumindest positiv gegenübersteht. Bei seinen Firmenbestandskunden darf der Anrufer von einer vermuteten Einwilligung ausgehen. Dagegen genügt ein bloßer sachlicher Bezug zum Unternehmen des Angerufenen oder die Auflistung der Telefonnummer des Angerufenen in einem Telefon- oder Branchenverzeichnis nicht.
    Dem werbenden Anrufer obliegt die Beweislast, dass ihm eine wirksame Einwilligung zu einer telefonischen Ansprache vorliegt.
    Quelle: www.foerderland.de

    Lina antwortete 2019-08-06 21:22:01
    Fazit: Wer sicvher gehen will, dass er keinen unrechtmäßigen Colad Call Anruf begeht, sollte auch im B2B Bereich vorgeschaltet immer ein opt-in Verfahren bzw. besser noch ein doppeltes opt-in Verfahren durchgeführt haben. Wer diese Zustimmung hat, kann im B2B-Bereich anrufen, ohne sich der Gefahr z.B. einer Abmahnung auszusetzen.
    Lina antwortete 2019-08-06 21:33:12
    20.02.2017 // Telefonwerbung – auch Grenzen im B2B-Bereich
    Die Wettbewerbszentrale hat ein Verfahren gegen eine Seminaranbieterin wegen unzulässiger Telefonwerbung im B2B-Bereich vor dem Landgericht Krefeld geführt. Mit noch nicht rechtskräftigem Urteil vom 21.12.2016, Az. 11 O 24/16, hat das Gericht dem Unternehmen bei Androhung der üblichen Ordnungsmittel verboten, es zu unterlassen, mittels Telefonanrufen bei Gewerbetreibenden Aus- und/oder Fortbildungsangebote für Sachverständigenausbildungen zu bewerben, wenn weder eine mutmaßliche Einwilligung des Gewerbetreibenden für eine telefonische Kontaktaufnahmen vorliegt noch dieser vorher in diesen Anruf ausdrücklich oder konkludent eingewilligt hat.

    Die Seminaranbieterin betrieb Kaltakquise derart, dass sie Gewerbetreibende ohne tatsächliche oder mutmaßliche Einwilligung anrief, um ihre Dienstleistungen für die Aus- und Fortbildung als EDV-Sachverständiger zu bewerben. Im konkreten Fall erfolgte durch einen Mitarbeiter der Seminaranbieterin ein Anruf bei einem Unternehmen aus der EDV-Branche. Der Anrufer suggerierte, es bestünde eine Geschäftsverbindung. Er fragte nach dem Geschäftsführer und behauptete, an diesen eine konkrete Anfrage zu haben. Da der Geschäftsführer nicht im Hause war, bat die Anrufempfängerin den Anrufer, sein Anliegen per E-Mail zu übermitteln. Dieser Mail lässt sich entnehmen, dass es um Informationen zu einer Ausbildung als EDV-Sachverständiger, Seminartermine, Zertifizierungsmöglichkeiten, Weiterbildungsseminare etc. geht. Am Ende der Mail heißt es dann:

    „Wir hoffen, mit unserem Angebot Ihr Interesse an einem Seminar zum Sachverständigen zu wecken und würden uns freuen, Sie in einem unserer Seminare begrüßen zu dürfen.“

    Das Gericht hebt in den Urteilsgründen hervor, dass eine von der Seminaranbieterin vorgelegte Mail, mit der sie eine Rechtfertigung zur Kontaktaufnahme beweisen wollte, dazu gerade nicht geeignet sei. Denn ausweislich des klaren Wortlauts beziehe sich dies lediglich auf die Zusendung von Informationen, „nicht jedoch auf eine weitaus mehr in den Geschäftsbetrieb eingreifende telefonische Kontaktaufnahme.“ Insoweit könne dahingestellt bleiben, ob das Formular tatsächlich von dem Geschäftsführer des angerufenen Unternehmens stamme. Das war nämlich streitig.

    M 1 0339/15

    Quelle: Datenbank der Wettbewerbszentrale
    Lina antwortete 2019-08-06 21:36:49
    Das LG Hannover hat in seinem Urteil vom 03.11.2009 (Az.: 18 O 113/09) die Messlatte für das Bestehen von Einwilligungen für Telefonwerbung im B2B-Bereich sehr hoch angesetzt....Das LG Hannover hat in seinem Urteil vom 03.11.2009 (Az.: 18 O 113/09) die Messlatte für das Bestehen von Einwilligungen für Telefonwerbung im B2B-Bereich sehr hoch angesetzt. Nach Ansicht des Gerichts reicht für die Annahme einer Einwilligung, allgemeine Sachbezogenheit nicht aus.
    In dem vom LG Hannover behandelten Fall ging es um einen Anbieter von Bürosystemen, der bei einem anderen Unternehmen anrief und Werbung für seine Produkte machte.
    Die Verbraucherzentrale Hannover klagte gegen diesen Anruf und stellte diesen als einen „Cold Call“ dar. Der Beklagte jedoch, sah eine mutmaßliche Einwilligung darin, dass das hier angerufene Unternehmen über moderne Bürokommunikationsgeräte verfügen müsse. Dies ließe auf eine allgemeine Sachbezogenheit schließen.
    Das Landgericht gab zum Erstaunen des Anrufers, der Verbraucherzentrale Recht. Als Begründung führen die Richter an, dass auch im B2B-Bereich keineswegs von einem Einverständnis des angerufenen Unternehmens auszugehen sei, nur weil eine allgemeine Sachbezogenheit vermutet werden kann.
    Für das Vorliegen einer Einwilligung sei nach Ansicht des Gerichts notwendig, dass ein konkreter und aus dem Interessensbereich des Anzurufenden herzuleitender Grund vorliege. Für den Werbenden müssen Anhaltspunkte ersichtlich sein, aus welchen sich ein konkreter Bedarf der beworbenen Mittel ableiten lässt.
    Im Falle eines Anrufes, der auf der Überlegung basiert, dass eine einfache Sachbezogenheit vorliegen müsste, begeht der Anrufer einen Wettbewerbsverstoß in Form eines unerlaubten Werbeanrufes. Links: Informationen des Justizministeriums zur Telefonwerbung auf bmj.de Wichtig für den IT-Unternehmer: Bisher galt die genaue Definition von Einwilligungen, bezogen auf Werbeanrufe im B2B-Bereich als nicht klar umrissen und unter IT-Recht Anwälten wurden unterschiedliche Meinungen vertreten.
    Das Urteil des Landgerichts Hannover grenzte die Auslegungsfreiheit deutlich ein und knüpfte in seinen Überlegungen stark an den B2C-Bereich an. Somit sollten Werbeanrufe im B2B-Bereich auch nur dann getätigt werden, wenn deutliche Tatsachen auf das Einverständnis des Anzurufenden schließen lassen. Um keine Risiken einzugehen, sollten Werbeanrufen auch im B2B-Bereich nur dann getätigt werden, wenn konkrete Einwilligungen vorliegen, oder bereits aus vorherigen Kontakten ersichtlich sein könnte, dass ein konkreter Bedarf an einer Leistung oder an einem Produkt bestehen könnte. Konkreter Bedarf sollte nicht schon dann unterstellt werden, wenn im Geschäftsfeld des Anzurufenden grundsätzlich Dienste oder Produkte des Werbenden verwendet werden könnten.
    Quelle: http://www.it-rechtsinfo.de/telefonwerbung-hoher-massstab-fuer-einwilligung-auch-im-b2b-handel/

    Lina antwortete 2019-08-06 21:41:34
    @Hansi: Wie die o.a. Urteile deutloich zeigen, sind Ciold Call Anrufe auch im B2B-Bereich grundsätzlich erst einmal immer illegal. Der Anrufer muss ein Einverständnis des Angerufenen begründen können; kann er das nicht, war der Anruf illegal und strafbar bzw. abmahnungswürdig.
    Nach meiner Rechtsauffassung läuft also auch im B2B-Bereich ohne opt-in Verfahren als Nachweis der Zustimmung reinweg nichts!
    Hansi antwortete 2019-08-07 09:52:57
    @Lina: Jetzt haben sie sehr viel geschrieben wo bei allem letzten endes eine sache stehen bleibt und genau das war meine aussage...solange ich davon ausgehen kann das ein Potentielles Interesse besteht darf man anrufen. Wenn der angerufenen dann deutlich macht das doch kein Interesse besteht ist das ja ok und muss dann auch Akzeptiert werde. Insofern halte ich an meiner aussage fest.
    Lina antwortete 2019-08-07 10:28:50
    Dann ist aber schon der Verstoß gegeben und ich als Angerufener kann den Anrufer abmahnen bzw. ihn anzeigen. Ich arbeite grundsätzlich mit Abmahnungen, das bringt den größten Erfolg. Wenn jemand die Unterlassungserklärung nicht abgibt (ist bei mir aber erst einmal vorgekommen) wird eben Klage eingereicht. Nur so kann man diese ausufernden Cold Call Anrufe in den Griff bekommen. Während wir früher manchmal mehrere dieser völlig unnötigen Nervanrufe am Tag hatten, ist das jetzt auf höchstens noch 1 Anruf im Monat zurückgegangen. Ich bin auch in der Robinsonliste sowie beim ADM e.V. eingetragen. Auch das hilft mächtig bei der Eindämmung. Cold Call Anrufe braucht in der heutigen Zeit niemand, da man sich immer bei irgendwelchen Bedürfnissen besser und kostengünstiger im Netz in aller Ruhe informieren kann.
    Ich habe übrigens auch eine Eingabe an das Wirtschaftsministerium geschrieben und darum gebeten, dass fernmdl. abgeschlossene Verträge noch nicht rechtsgültig sein sollen und immer der anschließenden Schriftform zur Erlangung der Rechtsgültigkeit bedürfen sollen. Es wurde mir daraufhin mitgeteilt, dass zu diesem Problemfeld eine Gesetzesänderung in Vorbereitung sei. Ich denke, dass die Cold Call Anrufe sofort tot sind, wenn der rechtsgültige Vertrag erst durch sich anschließende Schriftform zustande kommt und jeder noch einmal in Ruhe überlegen kann, ob er diesen Vertrag überhaupt braucht und auch wirklich abschließen will.
    Hansi antwortete 2019-08-07 10:48:26
    Dann reden wir hier aber ein wenig an einander vorbei....ich stimme ihnen völlig zu das Verkäufe oder Abschlüsse von Verträgen über kalt Akquise ein Unding sind und verboten werden sollten. Eine Kontaktaufnahme per Telefon um einen Termin abzusprechen in dem man das "Angebot" nochmal genau durchsprechen möchte ist da wieder etwas ganz anderes.
  3. Die Telefonnummer 071323822756 wurde als Aggressive Werbung gemeldet


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Verteilung der Anruftypen und Anrufernamen in den Bewertungen

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unbekannt
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Veinsys GmbH, Sicherheitstechnik
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Weitere Nummern, die dem Anrufer "Veinsys GmbH, Sicherheitstechnik" zugeordnet wurden

unbekannt unter 071323822745 mit Score 1 bewertet am 06.03.2018 08:59:16
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