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03070071465 aus Berlin

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Bewertung für 03070071465

4
Name / Firma: LIS Logic Industry Services GmbH (18) unbekannt (8) LIS (2) logic-industry-services.de (1) mehr...
Anfruftypen: Unbekannt (9) mehr...
Bewertungen: 46 (entfernt: 29)
Suchanfragen: 7069
Einschätzung: neutral, leicht positiv (tellows Score 4)
Anruf unbedenklich bis neutral

Details zur Telefonnummer

Stadt: Berlin - Deutschland
Telefonnummer: 030-70071465
International: +493070071465
Adresse: Details  
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Reihenfolge:
  1. Stevd meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    Ich würde letzte Woche von dieser Nummer kontaktiert. Die Beratung war sehr nett und freundlich. Auftragsbestätigung kam direkt im Anschluss und die Lieferung kam schnell.

    Lina antwortete 2018-10-20 08:39:18
    Eigenlob stinkt und das gewaltig!!!
    Aufklärung antwortete 2018-10-20 08:57:58
    Auch B2B-Anrufe sind grundsätzlich immer erst einmal illegal. Dazu eine rechte Bewertung der Internetseite antispam-ev.de:

    Ist Telefonwerbung an Gewerbebetriebe erlaubt?
    In diesem Zusammenhang hört man oft die Behauptung, dass Werbeanrufe an Geschäftsbetriebe grundsätzlich erlaubt seien.

    Diese Behauptung ist in dieser groben Vereinfachung schlichtweg völlig falsch.

    Die Tatsache, dass diese Behauptung oft von Unternehmensberatungen, sogar von manchen Anwälten (!) immer wieder so dahergeredet wird, macht sie leider nicht richtiger. Ein Werbetreibender, der sich auf die Richtigkeit dieser Behauptung verlässt, wird früher oder später damit einen bösen Schiffbruch erleiden. Er wird irgendwann mit einer kostenpflichtigen Abmahnung seitens einer Anwaltskanzlei bzw. mit einer Unterlassungsklage konfrontiert.

    Man sollte als Werbetreibender auch keinesfalls darauf vertrauen, dass man schon sicher vor Abmahnungen sei, weil man ja mit unterdrückter Rufnummer anrufe. Diese Annahme erweist sich bei der ersten Gelegenheit, wo irgendein Adressat eine Fangschaltung installiert hat, als böse Falle. Und diese Fangschaltungen sind bei Gewerbetreibenden nicht unbedingt selten vorhanden.

    Immer wieder muss man es leider hören, dass selbst manchen Anwälten die ständige Rechtsprechung zum UWG in dieser Frage nicht bekannt zu sein scheint. So kommt es in dieser Frage sogar nicht selten zu regelrechten Falschberatungen an Mandanten.

    Grundsätzlich geht nämlich die ständige Rechtsprechung zum UWG davon aus, dass Werbeanrufe auch an Gewerbetreibende zunächst mal unerwünscht sind und unlautere Werbung darstellen.

    Im Gegensatz zu Werbeanrufen an Privatpersonen, die ohne vorheriges ausdrückliches Einverständnis grundsätzlich unzulässig sind, gibt es bei Werbeanrufen an Gewerbetreibende jedoch einige Ausnahmen, wo sie zulässig sind. Oft wird verschwiegen, dass es sich hier wirklich nur um Ausnahmen handelt, und oft wird auch entweder nicht bzw. falsch dargestellt, wann diese Ausnahmen gelten. Daher soll hier eine kleine Ausarbeitung zur ständigen Rechtsprechung zu diesem Thema erfolgen.

    Die Rechtsprechung bezüglich Faxwerbung an Gewerbetreibende ist im übrigen derjenigen zur telefonischen Werbung sehr ähnlich.

    Wann ist Telefonwerbung an Gewerbetreibende zulässig?
    Werbeanrufe an Geschäftsbetriebe sind nur dann zulässig, wenn der Gegenstand der Werbung in einem sachlichen Zusammenhang mit dem Kernbereich der vom Adressaten ausgeübten Geschäftstätigkeit steht, und (!!!)
    wenn ein konkreter Anlass dafür besteht, dass der Adressat mit dem Werbeanruf vermutlich oder tatsächlich einverstanden ist.
    Gerade die letztere Bedingung wird in der öffentlichen Diskussion sehr oft entweder vergessen oder unterschlagen, so dass es hier zu völlig falschen Beurteilungen der Rechtslage kommen kann.

    Darüber hinaus werden manche Gerichtsurteile zum UWG-Recht z.T. von rechtsunkundigen Journalisten falsch zitiert oder in einen falschen Zusammenhang gebracht. Große Konfusion hat hierbei u.a. auch die z.T. verzerrte Berichterstattung über ein jüngeres BGH-Urteil geschaffen:
    BGH, Az: I R 75/06 vom 17. Juli 2008. Hier ging es um eine Telefax-Anfrage eines Gebrauchtwagenhändlers an ein Autohaus. Der Gebrauchtwagenhändler wollte Fahrzeuge ankaufen und hat diesbezüglich eine Fax-Anfrage an das Autohaus gestellt. Das Autohaus sah dies als wettbewerbswidrig an. Der BGH hat die Klage auf Unterlassung endgültig abgewiesen, weil ein Sachbezug zur ausgeübten Geschäftstätigkeit bestanden hat, und weil ein konkludentes Einverständnis zur Kontaktierung u.a. dadurch angenommen werden durfte, dass die Faxnummer des Autohauses öffentlich zugänglich war. Daraus hat irgendein völlig rechtsunkundiger Journalist in einem branchentypischen Schnellschuss hergeleitet, dass die Tatsache, dass die Faxnummer veröffentlicht war, laut diesem BGH-Urteil allein schon ein generelles Einverständnis zum Empfang von Faxwerbung bei Gewerbebetrieben sei.

    Und alle plappern sie in der Folge diesen hanebüchenen Unsinn nach, egal, ob Spiegel, oder ob FAZ, hier in einem Online-Artikel vom 17. Juli 2008:

    Zitat
    "BGH erlaubt gewerbliche Angebote per Fax und E-Mail"
    "17. Juli 2008 Unternehmen können sich nicht gegen Werbung per Fax oder E-Mail wehren, wenn sie ihre Faxnummer oder Mailadresse veröffentlicht haben. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Donnerstag sind solche Werbesendungen dann nicht wettbewerbswidrig, wenn sie sich auf den Geschäftsbetrieb der Firma beziehen." (Quelle: FAZ)

    Offenbar hat hier niemand von den Journalisten den Urteilstext gelesen.

    Dort heißt es in der Begründung:

    Zitat
    "2. Für die Zusendung der Anfrage der Beklagten an die Klägerin lag eine Einwilligung der Klägerin vor.
    a) Wie das Berufungsgericht zutreffend angenommen hat, kann die Einwilligung nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG auch konkludent erfolgen.
    [...]
    b) Ein Unternehmen erklärt durch die Installation eines Telefaxgerätes zwar nicht sein Einverständnis damit, von jedwedem Gewerbetreibenden mittels Telefax zu Werbezwecken angesprochen zu werden. Die Angabe der Telefax-Nummer in einer Werbeanzeige bringt aber das konkludente Einverständnis des Unternehmens zum Ausdruck, Anfragen potentieller Kunden auf diesem Gerät zu empfangen (vgl. BGH GRUR 1996, 208, 209 f. - Telefax-Werbung)." (Quelle: BGH)

    Dort ist also beileibe nicht die Rede davon, dass nunmehr etwa Anrufe oder Faxe oder e-Mails an Gewerbebetriebe zulässig seien, wenn nur die Kontaktdaten veröffentlicht sind.
    Vielmehr war die Faxanfrage nur aufgrund dieser besonderen Situation zulässig, weil eben hier ein konkludentes Einverständnis in die Kaufanfrage vorausgesetzt werden durfte. Eine Abkehr von der bisherigen Linie des BGH ist hierin also überhaupt nicht zu sehen, es gelten weiterhin die strengen Anforderungen, die an die Frage, ob der "konkrete Anlass" das Telefonat bzw. das Fax rechtfertigt, zu stellen sind.

    Einige Beispiele zur Verdeutlichung
    Unzulässig ist ein Werbeanruf an ein Autohaus, wo Trinkwasserspender für die Kunden oder Druckertinte/Toner etc. angeboten wird. Trinkwasser/Toner gehören nicht zum Kerngebiet der ausgeübten Geschäftstätigkeit des Autohauses, daher: kein Sachbezug zur ausgeübten Geschäftstätigkeit vorhanden, daher: Werbeanruf verboten.

    Zulässig ist ein Anruf eines Gebrauchtwagenhändlers an das Autohaus zwecks einer Kaufanfrage von Fahrzeugen durch den Gebrauchtwagenhändler. Begründung: sachlicher Bezug zum Kerngeschäft ist gegeben, und konkreter Anlass ebenfalls, denn der Autohändler dürfte am Verkauf der Fahrzeuge grundsätzlich interessiert sein.

    Wäre umgekehrt der Anruf als Angebot zum Ankauf von Fahrzeugen erfolgt, würde hier die Sache schon ganz anders aussehen. Der Sachbezug wäre zwar gegeben, nicht aber der konkrete Anlass, denn es ist überhaupt nicht gesagt, dass der Autohändler überhaupt Interesse am Ankauf weiterer Gebrauchtfahrzeuge hat.

    Hier darf also ein "konkludentes Einverständnis" mangels eines konkreten Anlasses nicht angenommen werden. Daher ist der Telefonanruf hier unzulässig. Wäre dies nämlich zulässig, dann dürfte der Autohändler wegen Werbung für den Ankauf von Gebrauchtfahrzeugen von sämtlichen Gebrauchtwagenhändlern bundesweit angerufen werden - und das kann nun wirklich nicht im Sinne des UWG sein. Daher hat auch der BGH seit Jahren in mehreren Entscheidungen diese ganz wichtige Einschränkung mit dem "konkreten Anlass" in die Rechtsprechung mit eingebracht.

    Ein konkreter Anlass für ein "konkludentes Einverständnis" in den Werbeanruf kann z.B. dann angenommen werden, wenn bereits eine dauerhafte Geschäftsbeziehung besteht. Ruft der Gebrauchtwagenhändler einen Autohändler an, der ihm schon oft Gebrauchtfahrzeuge abgekauft hat, dann kann ein konkludentes Einverständnis zu diesem Anruf angenommen werden. Tatsächlich würde sich dann auch wohl kaum jemand daran stören.

    Nehmen wir aber mal als Beispiel einen Architekten und eine Aufzugsfirma, die neue Aufträge zur Installation von Aufzügen sucht, und die dazu Werbeanrufe an Architekten durchführen lässt. Allein die Tatsache, dass der Architekt Gebäude plant und dabei im Rahmen seiner Tätigkeit auch mit der Planung der Aufzugsanlagen befasst ist, rechtfertigt noch nicht ein konkludentes Einverständnis in einen Werbeanruf seitens einer Aufzugsfirma, besonders dann nicht, wenn vorher keine Geschäftsbeziehung bestanden hat. Es fehlt hier am konkreten Anlass, der ein Interesse an diesem Werbetelefonat vermuten lässt. Würde es diese Einschränkung mit dem geforderten "konkreten Anlass" nicht geben, dann dürfte der Architekt bundesweit von jedem Zementhersteller, von jedem Bauingenieur, von jedem Zimmermann, von jedem Baustoffhersteller, von jedem Fensterbauer, von jedem Klempner, von jedem Elektriker, von jedem Dachdecker u.s.w. angerufen werden. Mit Sicherheit käme er dann überhaupt nicht mehr zu einer regelmäßigen Arbeit, und er müsste eine Telefonkraft nur damit beschäftigen, den ganzen Tag lang sämtliche Werbetelefonate entgegenzunehmen.

    Das kann nicht Sinn des UWG sein, und daher auch die ganz wichtige Einschränkung mit dem "konkreten Anlass". Diese wichtige Einschränkung ist vielen nicht bekannt, daher auch die vielen falschen oder auch missverständlichen Aussagen zum Thema "Werbeanrufe bei Gewerbetreibenden".

    Wenn der Architekt dagegen folgende Annonce in der Zeitung aufgibt: ...

    Für großes Bauprojekt in der ...straße suchen wir den günstigsten Anbieter für die dort zu installierenden 5 Aufzugsanlagen. Bitte Angebote per Post oder per Telefon an...
    ...dann gibt er damit natürlich sein konkludentes Einverständnis zur Abgabe des Angebotes per Telefon. Fehlt jedoch die Bitte um die Abgabe des Angebots per Telefon, dann hat der Architekt auch mit dieser Annonce nicht sein konkludentes Einverständnis in einen Anruf einer Aufzugsfirma gegeben, sondern er erbittet die Angebote per Post.

    Warnung vor Tätigkeit/Nebenjob als selbständiger Telefonagent zur Kaltaquise!
    Es ist nun durchaus nicht so, dass den Werbeunternehmen die Rechtsprechung zum UWG völlig unbekannt ist. Im Gegenteil wissen viele Unternehmen durchaus, welche rechtlichen Probleme sie sich mit unerlaubten Werbetelefonaten einhandeln können.

    Sie arbeiten daher mit einem gemeinen, regelrecht bösartigen Trick.
    Sie wälzen nämlich das rechtliche Risiko auf selbständige Telefonagenten ab. Dazu heuern sie z.B. gern an Universitäten oder in Kleinanzeigen Arbeitskräfte an, die sich im Nebenjob etwas Geld dazuverdienen möchten. Diese werden damit beauftragt, ihnen ausgehändigte Datenlisten potenzieller Kunden abzutelefonieren, um dadurch neue Aufträge von Gewerbetreibenden an Land zu ziehen.

    Die äußerst problematische, riskante Rechtslage solcher Werbetelefonate wird den Mitarbeitern, die anhand der Verträge meist in selbständiger Tätigkeit im Auftrag des Unternehmens arbeiten, ganz bewusst verschwiegen.
    Es wird behauptet, die Anrufe seien ganz legal, da gebe es schon keine Probleme.

    Zu allem Übel kommt es durch die perfide Gestaltung der Verträge dazu, dass die selbständigen Telefonagenten eine Klausel unterschreiben, mit der sie das beauftragende Unternehmen von allen Rechtsfolgen, die sich aus der unlauteren Werbetätigkeit ergeben, freistellen!!!

    Solche Klauseln haben es z.T. in sich, so wie die in diesem Beispiel:

    "Der Auftragnehmer führt die in §1 beschriebenen Leistungen
    in eigener Verantwortung aus. Für Schäden, die durch sein
    schuldhaftes Verhalten entstanden sind, haftet er nach den
    gesetzlichen Vorschriften. Dies gilt sowohl für Ansprüche
    des Auftraggebers, als auch für solche von Dritten."
    Anhand solcher Vertragsklauseln ist also die durchtriebene Boshaftigkeit nur zu offensichtlich, mit der diese Unternehmen ganz bewusst das rechtliche Risiko aus den multiplen UWG-Verstößen bei unverlangten Werbeanrufen einfach "outsourcen" und auf arme, rechtsunkundige Studenten, Arbeitslose und Hausfrauen abwälzen, die sich dann mit den teuren Abmahnungen von Anwälten mit z.T. vierstelligen Schadenssummen herumärgern dürfen.

    Es ist in solchen Fällen nicht so ohne weiteres möglich, das beauftragende Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. Rechtlich direkt und in erster Linie verantwortlich ist leider derjenige, der die Telefonate durchführt. Weil in diesen Fällen die Telefonate in selbständiger Tätigkeit durchgeführt werden, haftet rechtlich zunächst einmal der Telefonagent, und nicht etwa das Unternehmen!

    Bekanntgeworden ist uns z.B. eine Unternehmensberatung, die im Auftrag eines großen internationalen Herstellers von Aufzügen zur Zeit versucht, Studenten im Nebenjob für eine Tätigkeit als selbständige Telefonagenten zu gewinnen.
    Diese werden damit beauftragt, Listen von Architekten und Wohnungsverwaltungen abzutelefonieren, um von diesen die Zusage zur Teilnahme an einem Verkaufsgespräch zu erhalten.

    Natürlich handelt es sich hier eindeutig um Werbetelefonate im Rahmen der Kaltaquise, und natürlich kann hier ein konkludentes Einverständnis der angerufenen Geschäftsleute keinesfalls angenommen werden.

    Sobald der arme Student, der dann auch noch meint, er sei mit unterdrückter Rufnummer schon sicher vor Rechtsverfolgung, dann mit der Fangschaltung irgendeines Gewerbetreibenden gegriffen wird, beginnt das "Heulen und Zähneknirschen". Die dann fällige Abmahnung mit Kostennote dürfte meistens weit mehr an Geld verzehren, als das sowieso sehr schmale Almosen eingebracht hat, mit dem er von der Unternehmensberatung als Salär abgespeist wurde.

    Fazit: Sie sollten es sich gut überlegen, bevor Sie solche Angebote als freiberuflich im Nebenerwerb tätiger Telefonagent annehmen! Der Ärger ist vorprogrammiert, die Risiken werden Ihnen bewusst verschwiegen, und das ganze kann Sie teuer zu stehen kommen.

    Solche "Arbeitsverträge" können sicherlich in vielen Fällen für nichtig erklärt werden, unter Bezugnahme auf § 134 BGB, da mit diesen Verträgen eine Verpflichtung zur Durchführung unlauterer Werbung verbunden ist. S. dazu auch ein Urteil des OLG Stuttgart (vom 26.08.2008, Az. 6 W 55/08). Dies entbindet Sie allerdings nicht von der Haftung wegen der Verstöße gegen das UWG. Holen Sie dazu ggf. Rechtsberatung ein.

    Urteile zu Telefonwerbung an Gewerbebetriebe
    Siehe dazu auch unsere Urteilssammlung.

    Einige Beispiele seien hier herausgegriffen:

    BGH, I ZR 88/05 - (betr.: Verbot der Telefonwerbung bei Gewerbetreibenden) vom 20.09.2007: Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung bekräftigt, dass Werbeanrufe bei Unternehmen wettbewerbswidrig sein können, weil sie zu belästigenden oder sonst unerwünschten Störungen der beruflichen Tätigkeit des Angerufenen führen können. [...] hätte die Beklagte vor einem Anruf berücksichtigen müssen, dass für einen Gewerbetreibenden die Gefahr bestehe, in seinem Geschäftsbetrieb durch eine Vielzahl ähnlicher Telefonanrufe empfindlich gestört zu werden.

    BGH, I ZR 191/03 (betr.: Telefonwerbung ggü. Gewerbetreibenden) vom 16.11.2006: Die Klage wurde an das Berufungsgericht zurückverwiesen, womit der Kläger Gelegenheit erhält, den Klageantrag hinreichend zu bestimmen. In der Sache jedoch teilt der BGH die Auffassung des Berufungsgerichtes und bestätigt, dass weder ein tatsächliches noch ein mutmaßliches Interesse des Angerufenen Handwerksunternehmens vorgelegen habe.

    LG Berlin, 16 O 923/05, (betr.: Telefon-Werbung B2B) vom 30.05.2006: Anrufe zu Marktforschungszwecken an Gewerbetreibende sind ebenfalls als Cold-Calls zu bewerten. Das Unterhalten eines Telefonanschlusses durch einen Gewerbebetrieb stellt nicht generell schon ein Einverständnis mit Werbe- und Marktforschungsanrufen dar.

    KG Berlin 9. Zivilsenat, 9 U 167/06, (betr.: Streitwert bei unerlaubter Telefonwerbung) vom 12.09.2006: Die Wertfestsetzung gemäß § 3 ZPO auf 2.000,00 EUR berücksichtigt das Interesse der Klägerin an der Unterlassung unverlangter Telefonwerbung durch die Beklagte in angemessener Weise. "Die Wertfestsetzung gemäß § 3 ZPO auf 2.000,00 EUR berücksichtigt das Interesse der Klägerin (ein Dienstleistungsunternehmen in der EDV-Branche) an der Unterlassung unverlangter Telefonwerbung durch die Beklagte, die Laminier- und Bindegeräte vertreibt, in angemessener Weise."

    BGH, Urteil vom 20.09.2007 Az. I ZR 88/05 (Telefonwerbung gegenüber Gewerbetreibenden): Auch die unaufgeforderten Telefonanrufe zu Werbezwecken (hier: für einen Suchmaschineneintrag) bei Gewerbetreibenden können wettbewerbswidrig sein.

    OLG Hamm, vom 17.02.2009 (Az. 4 U 190/08): Das Angebot weiterer Dienstleistungen - im konkreten Fall DSL-Anschluss und Flatrate - genügen nach Ansicht des OLG Hamm nicht, auch wenn der Angerufene [gewerblicher] Telekommunikationskunde des werbenden Unternehmens ist. Das OLG Hamm wertet diesen allgemeinen Sachbezug und sieht nur ein theoretisch allgemeines Interesse, das für eine mutmaßliche Einwilligung nicht genügt.
    Hinzu kam hier, dass das OLG Hamm auch erhebliche Nachteile der telefonischen Kontaktaufnahme gegenüber der postalischen Werbung für den Betroffenen sah. Als Schlagworte lassen sich nennen: Komplexität des Angebots (bspw. Tarife) und aufgedrängter Zeitpunkt der Ansprache.

    OLG Hamm, vom 13.11.2008, Az.: 4 U 150/08, betr. Faxwerbung gegenüber Gewerbetreibenden: Ist auf der Homepage eines Unternehmens eine Faxnummer angegeben, so stellt dies nicht automatisch eine Einwilligung zum Erhalt von Faxwerbung dar. Ohne die Einwilligung des Adressaten stellt die unverlangte Zusendung eines Werbefaxes auch gegenüber einem Gewerbetreibenden eine unlautere Wettbewerbshandlung dar und ist daher rechtswidrig.

    Quelle: https://www.antispam-ev.de/wiki/Werbeanrufe_an_Gewerbebetriebe
    Aufklärung antwortete 2018-10-20 08:59:37
    Ich möchte noch auf folgendes Urteil des LG Hannover hinweisen:
    Das LG Hannover hat in seinem Urteil vom 03.11.2009 (Az.: 18 O 113/09) die Messlatte für das Bestehen von Einwilligungen für Telefonwerbung im B2B-Bereich sehr hoch angesetzt....Das LG Hannover hat in seinem Urteil vom 03.11.2009 (Az.: 18 O 113/09) die Messlatte für das Bestehen von Einwilligungen für Telefonwerbung im B2B-Bereich sehr hoch angesetzt. Nach Ansicht des Gerichts reicht für die Annahme einer Einwilligung, allgemeine Sachbezogenheit nicht aus.
    In dem vom LG Hannover behandelten Fall ging es um einen Anbieter von Bürosystemen, der bei einem anderen Unternehmen anrief und Werbung für seine Produkte machte.
    Die Verbraucherzentrale Hannover klagte gegen diesen Anruf und stellte diesen als einen „Cold Call“ dar. Der Beklagte jedoch, sah eine mutmaßliche Einwilligung darin, dass das hier angerufene Unternehmen über moderne Bürokommunikationsgeräte verfügen müsse. Dies ließe auf eine allgemeine Sachbezogenheit schließen.
    Das Landgericht gab zum Erstaunen des Anrufers, der Verbraucherzentrale Recht. Als Begründung führen die Richter an, dass auch im B2B-Bereich keineswegs von einem Einverständnis des angerufenen Unternehmens auszugehen sei, nur weil eine allgemeine Sachbezogenheit vermutet werden kann.
    Für das Vorliegen einer Einwilligung sei nach Ansicht des Gerichts notwendig, dass ein konkreter und aus dem Interessensbereich des Anzurufenden herzuleitender Grund vorliege. Für den Werbenden müssen Anhaltspunkte ersichtlich sein, aus welchen sich ein konkreter Bedarf der beworbenen Mittel ableiten lässt.
    Im Falle eines Anrufes, der auf der Überlegung basiert, dass eine einfache Sachbezogenheit vorliegen müsste, begeht der Anrufer einen Wettbewerbsverstoß in Form eines unerlaubten Werbeanrufes. Links: Informationen des Justizministeriums zur Telefonwerbung auf bmj.de Wichtig für den IT-Unternehmer: Bisher galt die genaue Definition von Einwilligungen, bezogen auf Werbeanrufe im B2B-Bereich als nicht klar umrissen und unter IT-Recht Anwälten wurden unterschiedliche Meinungen vertreten.
    Das Urteil des Landgerichts Hannover grenzte die Auslegungsfreiheit deutlich ein und knüpfte in seinen Überlegungen stark an den B2C-Bereich an. Somit sollten Werbeanrufe im B2B-Bereich auch nur dann getätigt werden, wenn deutliche Tatsachen auf das Einverständnis des Anzurufenden schließen lassen. Um keine Risiken einzugehen, sollten Werbeanrufen auch im B2B-Bereich nur dann getätigt werden, wenn konkrete Einwilligungen vorliegen, oder bereits aus vorherigen Kontakten ersichtlich sein könnte, dass ein konkreter Bedarf an einer Leistung oder an einem Produkt bestehen könnte. Konkreter Bedarf sollte nicht schon dann unterstellt werden, wenn im Geschäftsfeld des Anzurufenden grundsätzlich Dienste oder Produkte des Werbenden verwendet werden könnten.
    Quelle: http://www.it-rechtsinfo.de/telefonwerbung-hoher-massstab-fuer-einwilligung-auch-im-b2b-handel/
    Unhöflich antwortete 2018-11-05 18:49:02
    Um es nochmal etwas kürzer auszudrücken: Weil unsere Werkhalle ein Dach hat, berechtigt das
    nicht automatisch alle europäischen Dachdecker, uns telefonisch eine neue Dacheindeckung anzubieten.
  2. Sunshine meldete LIS mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Gute Angebote und freundliche beratung. Die Bestellung wurde schnell bearbeitet und versendet, die Ware ist top.

  3. Sunshine meldete die Nummer 03070071465 als Vermarkter Hotline

    Nette Mitarbeiter und gute Beratung . Nicht aufdringlich

    Nanni antwortete 2018-12-11 17:04:42
    Und deine Bewertung ist auch richtig, nämlich schlecht.
    Gut gemacht...
  4. Hakan Yigit meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    Seriöse Nummer, freundlicher Mitarbeiter.

    Nettes Gespräch, fragen wurden beantwortet, schnelle lieferung.
    Super service

    Heini11 antwortete 2018-12-09 10:07:36
    Das sieht stark nach Eigenbewertung aus oder?
  5. Bauleiter65 meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als Meinungsforschung

    Was ihr nur habt. Das ist keine Kostenfalle, hier geht es um Tinenstrahldrucker/ Zubehör. Kein Zugequatsche. So läuft das mit Direktwerbung nun mal. Entweder man braucht was, dann kann man echt gut hier bestellen, wenn nicht, dann halt einfach freundlich absagen. Das ist hier kein Problem.

    Safrano antwortete 2018-12-06 20:04:14
    Ich kaufe die Druckerpatronen immer bei einer bueromarkt-ag im Internet.
    Keine Werbeanrufe, Originalware, gute Preise, schnelle Lieferung.
  6. Markus meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    Freundliches Gespräch gewesen, mein Auftrag wurde zuverlässig bearbeitet.
    Freundliche Mitarbeiter, negatives konnte ich hier nicht erkennen.

  7. LukSc meldete die Nummer 03070071465 mit Score 5

    Sehr guter Service. Nettes und freundliches Personal. Weiterso.

    Nanni antwortete 2018-11-30 20:15:57
    Und schon wieder der Jubelkasper im Minutentakt...
  8. LukSch meldete die Nummer 03070071465 mit Score 5

    Sehr netter Anruf, schönes Gespräch, Guter Service

  9. Suse meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    Sehr freundlich und nett. Fragen wurden höflich beantwortet.

    Nanni antwortete 2018-11-28 19:43:25
    Welche Fragen hat man denn, wenn man unerwartet angerufen wird?
  10. eevee meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Seriöse Nummer, freundlicher Mitarbeiter.
    Gute Angebote und gar nicht aufdringlich. Die Bestellung wurde schnell bearbeitet und versendet, die Ware ist super.

    Nanni antwortete 2018-11-26 19:20:59
    Kommt ihr euch nicht langsam blöd vor mit eurer Eigenwerbung?
    So ein Plumquatsch...
  11. eevee meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Seriöse Nummer, freundlicher Mitarbeiter.
    Gute Angebote und gar nicht aufdringlich. Die Bestellung wurde schnell bearbeitet und versendet, die Ware ist super.

  12. DS meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    Sehr netter Telefonkontakt. Lief alles reibungslos.

    Heini11 antwortete 2018-11-25 13:14:23
    Diese Eigenwerbung stinkt zum Himmel und das gewaltig!!!!
  13. Basti meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Freundliche Beratung beim Anruf und auch danach reibungsloser Ablauf.

  14. jensen2222 meldete die Nummer 03070071465 als Aggressive Werbung

    Frechheit die gehen ein voll auf die Nerven wollen Druckerpatronen verkaufen.
    Die hat gestern 4mal angerufen.Ich sag nichts mehr.Einfach auflegen

    jensen2222 antwortete 2018-11-15 14:15:31
    Ich muß mich entschuldigen das war eine andere Nummer.Das ist nicht richtig was ich hier Geschrieben habe.Sorry
  15. LIS Logic Industry Services GmbH wurde mit der Nummer 03070071465 als Meinungsforschung gemeldet

    Wurde befragt und ganz nett über neue Produkte informiert.

    Unhöflich antwortete 2018-10-27 10:34:36
    Ein Verkaufsgespräch unter dem Deckmäntelchen einer Meinungsbefragung ist zwar branchenüblich unter den Abzockern, aber für seriöse Unternehmen absolut Pfui, weil ungesetzlich.
  16. Juhu meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    Netter Mitarbeiter am Telefon,einfacher Bestellvorgang,schnelle Lieferung und einwandfreie Ware.Alles supi also :)

  17. Yasmin meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Freitag wurde ich von dieser Nummer angerufen. Sie berieten mich über meinen Drucker und welche Toner am besten geeignet sind. Ich habe direkt etwas bestellt. Ich bin super zufrieden.

    Lina antwortete 2018-10-22 08:11:04
    Diese ganzen positiven Bewertungen sind ganz offensichtlich alles Fake und ganz offensichtlich vom Inhaber der Rufnummer gesteuert. Über 6000 Seitenaufrufe zeigen deutlich den Umfang der Akquisen.
    Sollte jemand angerufen werden, der zuvor keine Zustimmung gegeben hat, so sollten rechtliche Schritte (z.B. Abmahnung, Forderung einer Unterlassungserklärung pp.) erwogen werden.
    Nur so können verbotene Kaltakquisen eingedämmt werden.
    Kaltakquisen durch Cold Call Anrufe sind nach § 7 UWG verboten.
  18. FT1 meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Sehr nettes Personal am Telefon, mein Auftrag wurde schnell bearbeitet und das Päckchen kam ebenfalls schnell an.
    Nur empfehlenswert!

  19. traumtaenzer16 meldete die Nummer 03070071465 als LIS Logic Industry Services GmbH

    hab mit einer sehr netten dame telefoniert, die mich informieren wollte. nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich kein interese habe, war sie weder aufdringlich noch frech. also alles bestens.

    Unhöflich antwortete 2018-10-20 09:27:17
    Wenn ein unerwarteter Anrufer einen nicht beschimpft oder beleidigt, dann ist das bereits einen Jubelkommentar wert.
  20. Sebastian G. meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Seriöser und freundlicher Anrufer, war nicht aufdringlich und die Bestellung wurde schnell bearbeitet!

  21. Robin Kollo meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Sehr netter Kontakt am Telefon. Bestellung ist unkompliziert und die Ware ist top! Jederzeit wieder :)

    Unhöflich antwortete 2018-10-13 21:57:37
    Ganz toll gejubelt. Was nochmal haben die dir geliefert? Immerhin: Logistik und Service war auch dabei.
  22. xxxxxxx meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als seriöse Nummer

    Seriöser Anrufer
    Nett und freundlich
    Hatte nicht das Gefühl das man mir was andrehen will
    Daumen hoch

  23. Paul meldete LIS Logic Industry Services GmbH mit der Nummer 03070071465 als Aggressive Werbung

    Will Toner verkauft, versucht einem etwas anzudrehen.

  24. Zurückrufer meldete die Nummer 03070071465 als Aggressive Werbung

    bei mir wurde nicht die richtige Nummer angezeigt -> Rückruf auf angezeigte Nummer: diese Nummer ist uns nicht bekannt.
    Habe nach Namen, Straße usw. zum Mitschreiben gefragt und warum die angezeigte Telefonnummer nicht erreichbar ist... Bekam dann die richtige genannt. Die Dame war dann aber so genervt , dass wir das Gespräch beendet haben... ;-)

  25. Unternehmen meldete LIS mit der Nummer 03070071465 als Vermarkter Hotline

    Ich hatte wohl den Azubi dran, es war herrlich leicht ihn abzuwimmeln...

  26. heinz meldete logic-industry-services.de mit der Nummer 03070071465 als Aggressive Werbung

    Toner Verkauf
    Nach angeblicher Umfrage soll nun Toner verkauft werden. Hierfür wird nach Adresse gefragt.

  27. Toner-SPAM meldete die Nummer 03070071465 als Vermarkter Hotline

    Wieder die alte Leier: Nach angeblicher Umfrage soll nun Toner verkauft werden... einfach aufgelegtt

  28. Bimmelbutzenhasser meldete die Nummer 03070071465 als Aggressive Werbung

    Man will mit cold-calls den Leuten Druckerpatronen andrehen.

    Immerhin - und das ist ja leider selten bei Anrufern dieser Art - wird die korrekte Telefonnummer übertragen.

  29. Einkäufer meldete die Nummer 03070071465 als Vermarkter Hotline

    Sehr aggressiver Telefonverkäufer, der sich absolut nicht abwimmeln lassen will.

    Markus antwortete 2013-12-10 11:26:28
    "nicht abwimmeln lassen"

    Mensch habt Ihr nen Vertrag mit solchen Nervensägen? Sagt denen freundlich aber bestimmt, das Ihr kein Interesse habt und legt einfach auf.

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Mögliche Schreibweisen für die Nummer 03070071465
  • (030)70071465
  • 030-70071465
  • 00493070071465
  • (004930)70071465
  • 004930/70071465
  • 004930-70071465
  • +493070071465
  • +49 30 70071465
  • +4930/70071465
  • +4930-70071465
  • +49-30-70071465
  • +49 (0)30 70071465

Verteilung der Anruftypen und Anrufernamen in den Bewertungen

Unbekannt
9 Meldungen
seriöse Nummer
9 Meldungen
Aggressive Werbung
5 Meldungen
Vermarkter Hotline
4 Meldungen
Meinungsforschung
2 Meldungen
LIS Logic Industry Services GmbH
18 Meldungen
unbekannt
8 Meldungen
LIS
2 Meldungen
logic-industry-services.de
1 Meldungen
Hinweis gelesen

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